Themenpapier

Migration

Als Migration wird eine auf Dauer angelegte raeumliche Veraenderung des Lebensmittelpunktes einer oder mehrerer Personen verstanden. Migration, die ueber Landesgrenzen hinweg erfolgt, wird als internationale Migration...

Definition Migration

Als Migration wird eine auf Dauer angelegte raeumliche Veraenderung des Lebensmittelpunktes einer oder mehrerer Personen verstanden. Migration, die ueber Landesgrenzen hinweg erfolgt, wird als internationale Migration bezeichnet (Wikipedia). Ursachen fuer Migration:  politische/religioese Verfolgung im Heimatland  Krieg  Arbeitslosigkeit/Armut  Naturkatastrophen Die Gruende fuer Migration sind vielschichtig und die Migration ist per se so alt wie die Menschheit selbst. Schon seit jeher haben Menschen Ihren Lebensmittelpunkt verschoben, um zu ueberleben oder ein besseres Leben an einem neuen Ort zu fuehren (z.B. Voelkerwanderung der Germanen nach Mittel- und Suedeuropa zum Zeitpunkt des Einfalls der Hunnen um das Jahr 375, Migration von ca. 6 Mio. Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg aus den Ostgebieten nach Westen in die heutige BRD). Die weitere Entwicklung Deutschlands war und ist bis zum heutigen Tag mit der Migration verbunden. So wurden im Zeitraum 1955 bis 1973 insgesamt ca. 14 Mio. Gastarbeiter angeworben, von denen ca. 11 Mio. Menschen in Deutschland eine neue Heimat begruendeten. Heute erfolgt die Migration meist aus Schwellenlaendern mit grundsaetzlich anderer kultureller Praegung (Religion, Brauchtum, Tradition, etc.). Bis von einer erfolgreichen Migration zu sprechen ist, koennen daher bis zu 3 Generationen vergehen.

LibeRatios grundsaetzliche Einstellung:

LibeRatio sieht die Migration nicht nur als Problem, sondern auch als Chance, denn Migration kann neben einer Versorgung mit Fachkraeften auch die Gesellschaft durch kulturelle Vielfalt bereichern. Ein zuegiger Ablauf bei Migration und Abschiebung ist essentiell, um Ressourcen zu schonen (u.a. sofortige Zufuehrung zum Arbeitsmarkt) und die gesellschaftliche Akzeptanz zu staerken.

LibeRatios Vision zum Umgang mit Migration:

  • Zwingender Identitaetsnachweis bei der Einreise dur ch Ausweisdokumente und biometrische Daten sowie entsprechende Dokumentation.
  • Vorlaeufige Aufnahme in eine Transitzone, bis das A ufnahmepruefverfahren abgeschlossen ist (maximal 7 Tage).
  • Pruefung von Haertefaellen ohne Ausweisdokumente (z.B. aus Krisengebieten oder bei politischer Verfolgung) ueber die Konsulate in den Herkunftslaendern. Alternativ sind Buergschaften oder Nachweise ueber inlaendische Familienmitglieder 1. Grades anwendbar.
  • Einzug des auslaendischen Ausweisdokuments im Tausc h gegen ein deutsches Ausweisdokument auf Widerruf mit einer Gueltigkeit von 10 Jahren (unmittelbare Arbeitserlaubnis, Moeglichkeit zur Abschiebung bleibt erhalten) nach Bestaetigung des vorlaeufigen Bleiberechts.
  • Bestehen eines Eingliederungstests als Voraussetzu ng fuer den Erhalt des Bleiberechtes (z.B. nachgewiesene Deutschkenntnisse, Kenntnisse kultureller Gepflogenheiten). Hierzu wird ein Einbuergerungscoach gestellt.
  • Nach 10 Jahren ohne Auffaelligkeiten wird automatis ch die deutsche Staatsbuergerschaft erteilt und ein deutscher Pass ausgegeben.
  • Begruendete Abschiebungen, z.B. bei fehlendem Bleib erecht oder nach dem Begehen von Straftaten sollen konsequent ohne weitere, ueber die Schuldklaerung hinausgehende Verfahren durchgefuehrt werden.
  • Schoepfung eines festzulegenden Kontingents von Fac hkraeften gemaess Bedarf aus dem Migrationspool und unabhaengig davon, ob ein Bleibeanspruch begruendet ist.
  • Staerkung des Grenzschutzes, um die Zufuehrung der F luechtlingsstroeme zu den Transitzonen sicherzustellen.